Zwischen Bühne und Deutschkurs

0 KommentareVeröffentlicht am Categories Auf einen Kaffee mit..., Hinter den Kulissen, Im Scheinwerferlicht

Als Generalintendant Guy Montavon ihn zum ersten Mal auf einer Bühne erlebte, wusste er sofort, dass diese Stimme nach Erfurt gehört! Momentan zeigt das neue Ensemblemitglied in der Rolle des Don Giovanni was in ihm steckt. Die Rede ist vom südafrikanischen Bariton Siyabulela Ntlale, der schon im Frühjahr diesen Jahres in Verdis Oper Rigoletto (Foto: Lutz Edelhoff) das Publikum teils zu Tränen rührte. Geboren und aufgewachsen in Port Elizabeth wurde seine Leidenschaft zur Musik schon in jungen Jahren als Chorsänger deutlich. Schon damals stand für ihn fest: Er will auf die ganz großen Bühnen dieser Welt! Nach seinem Studium am South African College of Music an der Universität Cape Town wagte er den Schritt nach Europa – mit großem Erfolg: Im Juli 2014 ergatterte er den 2. Preis beim 33. Internationalen Hans Gabor Belvedere Wettbewerb in Düsseldorf, und schon ein Jahr zuvor gehörte er zu den Preisträgern des Gobbato-Quavane Operatic Award.

Dass Sprachen zum Beruf eines Opernsängers gehören, schrieb kürzlich erst Johannes Beckmann in seinem Blogartikel „Die Welt der Oper – babylonisch und thüringisch!“, und auch unser Neu-Erfurter Siyabulela lernt fleißig die Sprache seiner Wahlheimat. Für die Vervollständigung unserer vorgegebenen Satzanfänge reichten die Deutschkenntnisse zwar noch nicht ganz aus, aber das wird sich sicherlich bald ändern…

Als ich klein war, wollte ich… Rugby spielen.

Wenn ich morgens aufwache…spiele ich mit meinem Handy und checke meine Mails.

Theater ist für mich…aufregend und weltbewegend.

Ein Leben ohne Internet…ist schlecht. Der Horror!

Ich würde niemals…hassen.

Am liebsten bin ich…in Erfurt und glücklich. 🙂

Mich hat noch nie jemand gefragt…ob ich eine feste Freundin habe.

An meinen Freunden schätze ich…Ehrlichkeit.

Das Verrückteste, was ich je getan habe…und immer noch mache: Jeden Morgen einen Shake mit rohen Eiern, Nüssen, Bananen und Joghurt trinken.

Ich habe noch nie verstanden, wie…wir Menschen uns gegenseitig nicht verstehen.

Schwach werde ich…bei meinem Handy!

 

 

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Der morgentliche Kaffee bleibt bei Siyabulela Ntlale aus, denn er hat seine ganz eigene Art und Weise in den Tag zu starten…

 

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Eingestellt von

Alicia Franke

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