Von Weltenbummlern und Emotionen in Holz

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Eine leere Fläche, Ein- und Ausgang und mehrere Flightcases – mehr scheint nicht nötig zu sein, der Geschichte des heimkehrenden Odysseus auf die Studiobühne des Theaters zu verhelfen. Alles fließt – so die Grundidee der Inszenierung von Christian Georg Fuchs, die als Kooperation mit dem Puppentheater Waidspeicher ihrer Premiere am kommenden Samstag, den 20. Februar 2016,  entgegenfiebert. Alle Akteure, sowohl die Puppen als auch ihre Sänger und Spieler, das Bühnenbild mit seinen Requisiten und selbst die kleine Orchesterbesetzung sind auf der Reise, ständig in Bewegung (Foto: Lutz Edelhoff). Um dieses ‚Weltenbummlertum‘ zu untermalen, haben die Puppenbauer Ulrike Langbein und Florian Schmigalle jeder Figur ein individuelles Aussehen verpasst, divergierend in Haut,- Augen- und Haarfarbe, das eine jeweilige Assoziation zu verschiedenen Herkunftsorten in der Welt schafft.

Basierend auf dem Umstand, dass es eines Sängers und mindestens zweier Puppenspieler bedarf, um einer Figur Leben einzuhauchen, ist diese Bewegung und Fluktuation programmiert. In szenischer Detailarbeit wird die Handhabung der Puppen ausgetüftelt, das richtige Zusammenspiel zwischen den Sängern und dem hüfthohen Unikat aus Holz erforscht. Für die musikalische Leitung ist Samuel Bächli verantwortlich, der auch als Komponist der fehlenden Orchesterstimmen auftritt.

Über den richtigen Zeitpunkt der Einsätze herrscht während der Proben noch einige Verwirrung, die sich nach einer Durchsage von Inspizientin Marion Kardos jedoch vor und hinter der Bühne legt…

Video: Mara Hildesheim & Alicia Franke

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Eingestellt von

Alexandra Kehr

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