Von kleinen Erfindungen und großen Basteleien….

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Dieses Jahr spielt das Theater Erfurt das Märchen “Des Kaisers neue Kleider”. Zusammen mit Mareike Zimmermann, die die Regisseurin dieser Inszenierung ist, habe ich als Ausstatterin ein prächtiges Schloß für den Kaiser und seine Hofdamen entworfen. Gemeinsam überlegten wir uns einen begehbaren Kleiderschrank, planten eine Geheimtür und erfanden die WeScheiNähBüMaschine.

Für jeden, der nicht weiß, was eine WeScheiNähBüMaschine ist, sei kurz erklärt: In Andersons Märchen bekommen zwei Schneider den Auftrag Kleider für den Kaiser zu kreieren, die noch prächtiger, schöner, opulenter, wertvoller sind als kene, die er bereits besitzt. Er ist nämlich ein Modenarr und erträgt es nicht, für mehrere Stunden die gleichen Kleider zu tragen.

So lassen sich die neuen Schneider, die in Wirklichkeit Gauner sind, einen großen Vorschuss auszahlen und beginnen eben jene WeScheiNähBüMaschine zu bauen. Diese scheint ein kompliziertes Ding zu sein mit einigen Spezialeffekten. Doch was man mit ihr am Ende produzieren kann, bleibt fraglich….

Begeistert nahmen wir diese Herausforderung an. Planten, machten Skizzen und erfanden nebenbei auch manch anderes Ding. Mit Hilfe unserer Werkstätten wollten wir dann unsere kleine Erfindung als fertiges Ding auf die Bühne bringen. Doch am Ende wurde daraus dann eine große Bastelei, die uns selbst jedesmal wieder überrascht und erfreut.

Auch eine praktische Erfindung....
Auch eine praktische Erfindung….

 

 

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Eingestellt von

Mila van Daag

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