Peter und der Wolf hoch Zwei [Wolf V]

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Peter und der Wolf kennt jedes Kind. Auch unseren Dirigenten Peter Leipold hat eine Aufnahme des musikalischen Märchens durch seine Kindheit begleitet. Doch nicht etwa sein Namensvetter hat ihn als Kind am meisten beeindruckt, sondern Ballettmusiken von Sergej Prokofjew. Der russische Komponist ist bis heute sein „musikalisches Zuhause“ geblieben und dessen Oper Die Liebe zu den Drei Orangen war auch der Auslöser dafür, dass Peter Dirigent werden wollte – also nicht Peter und der Wolf aber immerhin Peter und Prokofjew.

Doch jetzt, da das berühmte Prokofjew-Wolfswerk am Theater Erfurt produziert wird, kann er leider nicht selber dirigieren, da Wichtigeres ansteht: Ganz originalgetreu hat es Peter zwar mit einem Wolf zu tun, allerdings mit unserem „Theaterwolf“ aus dem Musical Grimm!, der die friedliche Annäherung zum Dorf sucht und dabei auch noch singt. Statt Vogel, Katze und Ente finden sich in der Grimm’schen Gesellschaft Schweinchen, Geiß, Hund und Eule. Ein großes tierisches Vergnügen in einer explosiven Mischung – oder puren Harmonie? – wie man sie sonst sicherlich nicht so schnell anderswo hat… Und das alles in einem Musical mit ohrwurmverdächtiger Musik.

Es ist die erste eigene Musicalproduktion für unseren Dirigenten, obwohl er schon Erfahrungen bei Evita und Anatevka gesammelt hat. Im Gegensatz zur Arbeit an einer Oper oder einem Konzert gibt es da schon einige Unterschiede, die Peter beschreibt: „Wirklich anders ist, dass man die Musik mehr an das Bühnengeschehen anpasst, es ist ein bisschen mehr wie Schauspielmusik. Zum Beispiel Underscores, also Musik unter gesprochenem Text, muss man immer anpassen.“ Sich in die Welt eines anderen Genres hereinzuarbeiten macht dem Dirigenten viel Spaß und Freude. Dabei will er natürlich dem Stil – genauso, wie bei einer Barockoper oder einem zeitgenössischem Stück – gerecht werden. Viel Spaß also bei der Probenarbeit mit dem swingenden Musical-Wolf!

Da Peter Leipold bei gutem Kaffee in charmanter Gesellschaft sowieso schwach wird, war es für ihn auch kein Problem, unsere Blog-Fragen „Auf eine Kaffee mit…“ zu beantworten 😉

Als ich klein war, wollte ich … größer werden.

Wenn ich morgens aufwache … fahre ich zur Probe.

Theater ist für mich … Wagners wonniges Wunder-Werk.

Ein Leben ohne Internet ….  ist leider unmöglich.

Am liebsten bin ich … am Sätze vollenden.

Ungeduldig werde ich … beim Sätze vollenden.

Inspiration hole ich mir … an der frischen Luft.

An meinen Freunden schätze ich … ihre Existenz.

Gerade lese ich … eine tolle Biographie von Astrid Lindgren.

Das Verrückteste, was ich je getan habe … ich finde das Leben an sich ist verrückt.

Schwach werde ich … bei gutem Kaffee in charmanter Gesellschaft.

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Eingestellt von

Lorina Strange

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