Neu an Bord!

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Yvonne Forster

Yvonne Forster ist das neue Gesicht im Ensemble der Kinderproduktion An der Arche um Acht. Als Dritter Pinguin komplettiert sie das Pinguin-Trio und wird sich mit ihnen und der Arche Noah auf große Fahrt begeben. Die Taube wird dabei nicht fehlen, verkündet sie doch Gottes Absicht, eine Sintflut zu schicken und verteilt die lebensrettenden Bordkarten.
Als Neuzugang hat sich Yvonne von der ersten Probe an nahtlos in das kleine Spielensemble eingefügt.

„Ich bin dankbar, dass meine Kollegen mich so freundlich und hilfsbereit aufgenommen haben. Zum Glück bekam ich das Textbuch und die Partitur schon früh um mich vorzubereiten. Der Text war recht schnell drin, aber die Musik ist ziemlich herausfordernd. Vor allem rhythmisch. Ich saß mit meinem Bleistift zuhause und habe mich mühevoll durch die vielen Taktwechsel dirigiert. Mittlerweile sitzt es aber. Was ich auch unserem musikalischen Leiter, Ralph Neubert, zu verdanken habe“.

Ab 11. August 2018 legt die Arche wieder ab und ist in der Reihe DOMINO erneut szenisch dreigeteilt, auf den Domstufen, im Dom und abschließend vor dem Westportal zu erleben. Dieses Jahr spielt der erste Teil vor der Carmen-Szenerie und nimmt mit der Auto-Skulptur als angehäuftem Zivilisationsmüll sinnreich Bezug auf die Verschmutzung der Weltmeere. Wegen des Platzmangels im Carmen-Bühnenbild wird der Aufstieg zur Arche/Dom aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr über die tote Treppe erfolgen.

„An der Arche um Acht wird für mich die erste Openair-Produktion sein. Eine große Umstellung ist für mich die Abhängigkeit vom Wetter. Bisher proben wir mit Sonnenbrille und leichter Kleidung. Die Vorstellungen spielen wir dann aber in Halbstiefeln, dick gefütterter Pinguinhose, Hemd und Frack. Ich habe mir schon meine Notfall-Wasser-Depots ausgesucht…“.

Yvonne Forster während einer Probenpause im Dom
Yvonne Forster während einer Probenpause im Dom

 Yvonne Forster studierte von 2011-15 Musical an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre bisherigen Engagements führten sie u.a. an das Aalto Musiktheater in Essen sowie an die Oper Bonn, die Oper Dortmund, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, das Theater Oberhausen und das Schauspielhaus Köln. Mit der Rolle des Pinguins debütiert sie am Theater Erfurt.

 „An Erfurt mag ich besonders: den Sonnenuntergang auf dem Petersberg, mein Klappi, das ich Kalle getauft und hier gebraucht gekauft habe und die Gera, die mich in der Mittagspause abkühlt. Seit ich in Erfurt probe, höre ich in meiner Freizeit wieder vermehrt klassische Musik, was mich sehr glücklich macht“.

 Auf wunderbar komische, respektlose und zugleich tiefgründige Art stellt der Autor Ulrich Hub in seinem Stück die großen Fragen nach Gott und der Welt, die er pointiert vor allem in seinen Pinguin-Dialogen zum Ausdruck bringt. Der kecke Dritte Pinguin tut sich da besonders hervor und ist dabei so gar nicht auf den Schnabel gefallen. Als Ulrich Hub gefragt wurde, wie er bei der Gestaltung des Stückes vorgegangen ist, entgegnete er: „Wie immer. So schnell wie möglich auf den Punkt kommen. Kein langes Gerede. Möglichst viele Witze.“ In diesem Sinne freuen wir uns auf die zweite Staffel An der Arche um Acht.

https://www.theater-erfurt.de/Programm/Alle-Stuecke/An-der-Arche-um-Acht.html

Fotos: Nico Stank, Hans Walker

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Eingestellt von

Doris Schmidt

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