Im Studio wird’s märchenhaft

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Während die Bevölkerung der Stadt sich gerade mal auf das verspätete Herbstwetter eingestellt hat, befinden sich die Mitarbeiter unseres Theaters schon mitten in den Vorbereitungen für das Weihnachts-Programm. Dazu gehört natürlich auch die Aufführung des Weihnachtsmärchens, in diesem Jahr Das Feuerzeug von Thomas Ott-Albrecht, der das Original von Hans Christian Andersen zu einem Kinderstück mit viel Liebe zum Detail umgewandelt hat. In der Regie von Frank Voigtmann entsteht so ein buntes, phantasievolles Schauspiel für Kinder ab 6 Jahren.

Im Rahmen meiner Tätigkeiten als FSJler im Theater darf ich bei den Proben soufflieren. Es ist ein Vergnügen, an der humorvollen Herangehensweise der Schauspieler teilzuhaben und sich ein wenig auf die Weihnachtszeit einzustimmen.Alle sind mit Witz, Charme und Leidenschaft bei der Sache – Regisseur Voigtmann gibt immer wieder kurze Geschichten zum Besten, um den Darstellern verschiedene Situationen der Handlung deutlich zu machen.

Die Produktion unterscheidet sich sehr von dem recht brutal anmutenden Märchen von Hans Christian Andersen. Denn statt mit Gewalt und Tod wird mit vielen schönen Kleinigkeiten gearbeitet. Das wandelbare Bühnenbild besteht aus mehreren bunten Häusern, die herumgedreht werden können und so die verschiedenen Spielorte entstehen lassen.

Das Märchen wird also ein großer Spaß! Und zwar nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie.

Den König plagen nicht nur Zahnschmerzen, sondern auch die etwas schusselige Amme und die Schwärmerei seiner Tochter zu einem wildfremden Soldaten
Den König (Fernando Blumenthal) plagen nicht nur Zahnschmerzen, sondern auch die etwas schusselige Amme (Maria-Elisabeth Wey) und die Schwärmerei der Prinzessin (Judith Mauthe) für einen wildfremden Soldaten

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Eingestellt von

Christopher Schoenemann

Christopher Schoenemann

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