Soufflage und fiese Frisuren

„Ei, ei wie schmeckt der Kaffee süß“, singt Gregor Loebel als Dr. P (links im Bild) auf der Probebühne des Ballettsaals, aber auch vor der Bühne wird in der Endprobenphase fleißig Kaffee getrunken. Die Riege der Mitwirkenden ist derweil weiter gewachsen – Sieglinde Görn-Littauer souffliert wie verrückt und hilft den Darstellern an der einen oder … Continue reading Soufflage und fiese Frisuren

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Dr. P stolpert auf der 4

„Also das machen wir am besten gleich nochmal. Es muss wirken, als würdest du eine Zigarette rauchen, ohne eine Zigarette zu rauchen, verstehst du? Und denk dran, du spielst einen geistig Verwirrten.“ Regisseur Markus Weckesser hat genaue Vorstellungen von der Figur des Dr. P mit der angeknacksten linken Hirn-Hemisphäre. In detaillierter Kleinstarbeit arbeitet Weckesser mit … Continue reading Dr. P stolpert auf der 4

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Ein plötzlicher Stimmungsausbruch…

Kammeroper-Probe, die Zweite: Es ist unser Ballettsaal, in dem das kleine Ensemble probiert, singt, diskutiert, interpretiert, spielt und tanzt. Marisca Mulder als Frau P., Gregor Loebel als Dr. P. und Thomas Paul als Dr. S.. Sie alle agieren nach den Anweisungen von Regisseur Markus Weckesser (Foto), der mit stoischer Ruhe manchmal Szene um Szene wiederholt … Continue reading Ein plötzlicher Stimmungsausbruch…

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Ein Regieteam bei der Recherche

Unsere erste Premiere im neuen Jahr ist eine der meist gespielten Kammeropern überhaupt:  „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“. Das Werk des britischen Komponisten Michael Nyman basiert auf dem gleichnamigen Buch des Neurologen und Schriftstellers Oliver Sacks (gestorben im August 2015). Sacks beschreibt darin die Krankengeschichte von Dr. P, einem Sänger und … Continue reading Ein Regieteam bei der Recherche

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Zwischen Bühne und Deutschkurs

Als Generalintendant Guy Montavon ihn zum ersten Mal auf einer Bühne erlebte, wusste er sofort, dass diese Stimme nach Erfurt gehört! Momentan zeigt das neue Ensemblemitglied in der Rolle des Don Giovanni was in ihm steckt. Die Rede ist vom südafrikanischen Bariton Siyabulela Ntlale, der schon im Frühjahr diesen Jahres in Verdis Oper Rigoletto (Foto: … Continue reading Zwischen Bühne und Deutschkurs

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Blog Barock! „Don Giovanni“ mit altem Blech

Heute gehe ich mal raus aus meinem Konzertpädagogen-Büro – ganz nach unten in die tiefste Etage, die es überhaupt gibt in unserem Haus, die U2. Mit mir habe ich natürlich den Blog-Notiz-Block und in mir eine freudiges Vorgefühl auf das Neue, das mich dort unten im Stimmzimmer erwartet. (Stimmzimmer, das sind die Garderoben der Musiker. … Continue reading Blog Barock! „Don Giovanni“ mit altem Blech

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„Theater ist Herzensbildung“

Er zählt derzeit zu den gefragtesten Regisseuren für Oper, Musical oder Schauspiel und inszeniert an unserem Haus gerade Mozarts Meisterwerk „Don Giovanni“: Philipp Kochheim. Geboren in Hamburg studierte Kochheim später Kunstgeschichte, Literatur und Theaterwissenschaften. Seit 1998 inszeniert er an verschiedenen Bühnen Deutschlands. Viele seiner Arbeiten wurden schon mit Preisen gewürdigt. Seit März 2013 ist er Operndirektor am Staatstheater Braunschweig. Am Theater Erfurt arbeitet Philipp Kochheim zum ersten Mal. Mitten im Probenbetrieb haben wir ihm ein paar Satzanfänge untergeschoben, die er wie folgt zu Ende brachte:

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„Die Mona Lisa der Musik“

90 Minuten – das ist die Dauer eines Fußballspiels, die Länge eines Tatorts und auch die Zeit, in der Joana Mallwitz und das Philharmonische Orchester es vollbracht haben, uns Franz Schuberts siebte Sinfonie in H- Moll, seine „Unvollendete“, näherzubringen. Es ist 17:50 Uhr, unsere Karten sind abgestempelt, die Sitzplätze in der vierten Reihe gefunden und … Continue reading „Die Mona Lisa der Musik“

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Mit Joana Mallwitz auf musikalischer Entdeckungsreise

Am kommenden Sonntag, 4. Oktober 2015, setzen wir unsere in der vergangenen Spielzeit begonnene Reihe der Expeditionskonzerte fort. Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz hatte die Idee dazu und mit dem Angebot bei unserem Publikum voll ins Schwarze getroffen. Über das Format, die Komponisten- und Werkauswahl sowie Franz Schuberts ganz besondere Bedeutung für Joana Mallwitz habe ich mit der Dirigentin gesprochen.

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Das war unser Tag der offenen Tür 2015!

Knapp 3000 Neugierige waren am vergangenen Sonntag, 20.9., unserer Einladung zu einem Blick hinter unsere Kulissen gefolgt. Wow! Wir waren überwältigt und haben uns sehr über das große Interesse gefreut. Vielen Dank an alle Besucher, und viel Spaß beim Betrachten unserer kleiner Bildercollagen.

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Von Lausbuben, Dramaturgen und einem Cocktail – Unser Saisonstart 15/16

„Max und Moritz, gar nicht träge, sägen heimlich mit der Säge, ritzeratze, voller Tücke, in die Brücke eine Lücke. Als nun diese Tat vorbei, hört man plötzlich ein Geschrei…“ Vers um Vers erklingt die Lausbubengeschichte von Wilhelm Busch dieser Tage in mehrfacher Wiederholung auf unserer Probebühne im 2. Stock. Auf etwa 4 Metern ist eine Wäscheleine quer durch den Raum gespannt – behängt mit langen Unterhosen, Socken, Nachtgewändern von anno Dazumal.

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Die Spielzeit 2014/15 ist zu Ende – Was bleibt?

Die Thüringer Sommerferien haben längst begonnen, und nach den Domstufen-Festspielen am 27. Juli geht es auch für uns Theaterleute in die Ferien. Zeit für einen kleinen Rückblick auf unsere Spielzeit 14/15. Woran erinnern sich die Kollegen besonders? Was waren Höhepunkte?

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Impressionen vom Premieren-Empfang

Es war eine fröhliche und ausgelassene Premierenfeier, auf der sich das Freischütz-Ensemble angemessen feiern ließ. Zum ersten Mal fand die Feier auch in unserem Theater statt. Dafür bot unsere große Bühne den Raum. Und: dort war es wenigstens warm! Für den Domplatzbesuch hatten sich viele Gäste zuvor in ihre dicken Herbst- und Winterjacken gemummelt. Fotos: Mario Hochhaus

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So hat das Publikum die Freischütz-Premiere erlebt:

Großartig, überwältigend, beeindruckend, grandios, zauberhaft… So oder ähnlich lassen sich die meisten Premierenstimmen kurz zusammenfassen. Die Gäste am 9. Juli waren insgesamt begeistert von Carl Maria von Webers Oper unter freiem Himmel. Einige Zitate wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

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Sechse treffen, sieben äffen…

Es ist soweit: Um 20.30 Uhr heute Abend feiern wir den Freischütz auf dem Domplatz. Allen Mitwirkenden wünschen wir TOI TOI TOI und den Premieren-Besuchern ein unvergessliches Erlebnis! Fotos: Lutz Edelhoff

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„Die Musik hat einfach Schmackes“

Wenn die Rede vom Dschungelbuch ist, denken die meisten ganz sicher zuerst an den Disney-Klassiker von 1967. Bis heute gehört der Film zu den beliebtesten Zeichentrickfilmen aller Zeiten. Die Geschichte über das Menschenkind Mowgli, das mitten im Dschungel aufwuchs und von Wölfen groß gezogen wurde, ist tatsächlich schon sehr viel älter und entstammt dem Buch „The Jungle Book“ von Rudyard Kipling, das im Jahr 1894 erschien. Weltbekannt ist natürlich auch der Soundtrack. Fast jeder kann das Lied “Probier’s mal mit Gemütlichkeit” wenigstens mitsummen. Auch Friederike Karig (Foto) kann das natürlich. Die Regisseurin der diesjährigen Domstufen-Festspielinszenierung für Kinder (Domino) kannte zuerst die Hörspielfassung vom Dschungelbuch.

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„Ein Werk für die deutsche Seele“

In drei Tagen ist es soweit: Wir feiern Premiere für Carl Maria von Webers Freischütz auf den Domstufen. Generalintendant Guy Montavon setzt das Werk in Szene. Er wünscht sich übrigens auch, dass das Publikum wie er selbst zur Premiere in Tracht erscheint. „Es ist kein Muss, aber ich würde mich riesig freuen weil es einfach zum Stück passt“, so Montavon.

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Passt, wackelt und hat Luft!

Bassist Gregor Loebel ist im Freischütz gleich in mehreren Rollen zu erleben. Hier probiert er ein sogenanntes Barett, das ihm Modistin Silke Janson für die letzten Minuten der Domstufen-Inszenierung herausgesucht hat.

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Der Mann hinter der Idee

Bühnenbildner Peter Sykora hat das fertige Bühnenbild heute in Augenschein genommen und ist zufrieden! Sykora: „Es sieht aus wie im Modell, und genauso sollte es auch sein. Natürlich hätte ich mir die Bäume wie in der Freischütz-Inszenierung in Nizza stehend auf den Stufen gewünscht. Aber ohne Obermaschinerie wie im Theater geht das nicht, also musste … Continue reading Der Mann hinter der Idee

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DomStufen-Festspiele in Erfurt 2015

Unser Beitrag im Thüringer Theatersommer und mitten in der Landeshauptstadt ist in diesem Jahr eines der populärsten Werke der deutschen Opernliteratur: Der Freischütz. Im Ruf der „deutschen Nationaloper“ stehend, fesselt die Geschichte immer wieder als romantisches Schicksalsdrama, in dem die eher leidenden als handelnden Protagonisten den Sphären des Dämonischen und Schaurigen wie des Heiligen und Frommen ausgeliefert zu sein scheinen.

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Über uns

Theater ist spannend, aufregend, inspirierend, neu, immer wieder anders, traurig, lustig oder einfach nur schön! Das sagen Menschen, die im Theater Erfurt arbeiten und mit großer Leidenschaft auf und hinter der Bühne agieren, um jede Produktion zu einem einzigartigen Erlebnis werden zu lassen. Wir möchten Sie mit unserer Begeisterung für Musiktheater anstecken und laden Sie hier ein, gemeinsam mit uns hinter die Kulissen unseres modernen Opernhauses zu schauen.

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