Aus der Babypause mit Orpheus in die Unterwelt

1 KommentarVeröffentlicht am Categories auf der Bühne, Auf einen Kaffee mit..., Hinter den Kulissen

Zoi Tsokanou ist wieder an Bord unseres Theaterschiffs! Am kommenden Samstag, 27.2., ist die 2. Kapellmeisterin des Theaters Erfurts wieder live zu erleben, und zwar als musikalische Leiterin der Premiere von “Orpheus und Eurydike”.

Die gebürtige Griechin, die seit der Spielzeit 14/15 fest an unserem Haus engagiert ist, hatte einige Monate pausiert, um sich um ihr Baby zu kümmern. Die kleine Sophia Amanda wurde im Oktober 2015 geboren und ist natürlich das größte Glück der stolzen Mama.

In der laufenden Saison wird Zoi Tsokanou  auch unsere Kinderoper “Sid, die Schlange, die singen wollte” (Premiere ist am 9. April), musikalisch leiten. Außerdem dirigiert sie einige Vorstellungen von Verdis “Macbeth” im Großen Haus und Aufführungen von Puccinis Oper “Tosca” bei den Domstufen-Festspielen im August dieses Jahres.

Nach ihrem Klavier- und Musikwissenschaftsstudium in Thessaloniki und Zürich sowie der Teilnahme an Meisterkursen für Dirigieren arbeitete Zoi Tsokanou u.a. mit dem Rundfunk-Orchester in Athen, dem Philharmonischen Orchester Regensburg und dem Rundfunk Orchester in Zagreb zusammen. Weitere Stationen ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn waren das Sinfonieorchester Biel, das Festival Strings Luzern, das Sinfonieorchester der Stadt Thessaloniki, das Schlesische Sinfonieorchester Katowice und das Arosa Musik Theater in der Schweiz. An unserem Haus debütierte sie 2014 mit “Kiss me, Kate.

Zwischen den musikalischen Proben für “Orpheus und Eurydike” und gemeinsamen Stunden mit Baby Sophia Amanda hat Zoi sich dieser Tage bei einem schnellen Kaffee Zeit für unseren kleinen Fragebogen genommen…

 

Als ich klein war, wollte ich…Pilotin werden.

Wenn ich morgens aufwache… freue ich mich auf einen guten Espresso.

Theater ist für mich… Faszination.

Ein Leben ohne Internet … ist heute unvorstellbar, aber ich freue mich immer wieder einen internetfreien Tag zu haben.

Ich würde niemals… nie sagen!

Am liebsten bin ich…im richtigen Moment am richtigen Ort.

Mich hat noch nie jemand gefragt…für einen erkrankten Sänger auf der Bühne  einzuspringen! Das ist ein typischer Alptraum von mir, also kommen Sie bitte nicht auf die Idee!

An meinen Freunden schätze ich…dass ich sie nicht nur bei Facebook “treffe”.

Das Verrückteste, was ich je getan habe…waren drei Tage auf einem Einbaum im tiefsten Afrika.

Ich habe noch nie verstanden, wie…man Menschen auf der Flucht mit einer derartigen Abneigung begegnen kann, wie es gerade in ganz Europa einige Leute tun.

Schwach werde ich…bei gutem Wein.

 

 

Foto: Alexandra Kehr

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Ein Kommentar zu “Aus der Babypause mit Orpheus in die Unterwelt”

  1. Toll, von dir zu hören liebe Zoi. So sind wir wieder auf dem laufenden. Wir hoffen es geht dir, Sophia und Daniel gut und ihr könnt die Erfurter Tage geniessen. Wir sind am “zügeln”. Wir freuen uns auf unser neues zuHause in Wald. Am Montag ist nun Die Wohnungsübergabe. Euch drei alles liebe Ines und Joerg

Eingestellt von

Alexandra Kehr

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